Prozess- und Nutzenanalyse erleichtern die Wahl
In einer gründlichen Prozess- und Nutzenanalyse prüfte ATOSS gemeinsam mit famila die quantitativen Potenziale innerhalb des Unternehmens. Nach dieser Analyse entschied sich famila im Juni 2008 für die Einführung der ATOSS Retail Solution, die speziell auf die Anforderungen von Handelsunternehmen mit Filialbetrieb zugeschnitten ist. Zum Einsatz kommen die Module Personalbedarfsplanung, Arbeitszeitmanagement und Personaleinsatzplanung. Sie ermöglichen famila einen frequenzorientierten Personaleinsatz unter Berücksichtigung von Kundenaufkommen, Kassendaten sowie Verkaufsereignissen. In die Planung fließen zudem wichtige Informationen wie die Qualifikation der Mitarbeiter, spezielle Arbeitszeitvereinbarungen und tarifliche oder gesetzliche Rahmenbedingungen automatisch ein. Dadurch lässt sich der Servicegrad in allen Filialen weiter steigern. Ein zusätzliches Argument für den Einsatz war die zukunftsfähige Technologie, basierend auf JAVA EE. Sie garantiert famila Plattformunabhängigkeit und Investitionssicherheit auf lange Sicht.
Nach der Pilotphase soll das System im 3. Quartal 2009 in allen Märkten und Funktionsbereichen in den Produktivbetrieb gehen. Abhängig von der Größe und Personalstruktur der zwölf Standorte sowie von den Prozessen und Verantwortlichkeiten wird die Lösung in unterschiedlicher Intensität eingesetzt. In einem nächsten Schritt soll die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem erfolgen.
„Unser Erfolg steht in direktem Zusammenhang mit der Zufriedenheit unserer Kunden. Deshalb suchen wir kontinuierlich nach Möglichkeiten, unseren Service noch besser zu machen“, so Martin Behringer, Geschäftsführer der famila Handels-Betriebe GmbH & Co. KG Rhein-Neckar. „Die neue Lösung bietet uns hier einen klaren Kosten- und Wettbewerbsvorteil. Denn über den bedarfsorientierten Einsatz unserer Mitarbeiter können wir unseren Servicegrad steigern und dabei sogar unsere Kosten senken. Unsere Mitarbeiter sind zufriedener, da sie mehr Planungssicherheit und Transparenz über ihre Arbeitszeiten bekommen.“