Wie hoch der Nutzen einer am Bedarf orientierten Personaldisposition im Handel sein kann, zeigt das Beispiel „Thalia“. Der Schweizer Buchhändler, ein Unternehmen der Douglas-Gruppe, richtet seinen Personaleinsatz konsequent an der Kundenfrequenz aus. Mit Hilfe unserer Software können Ressourcen schonende Maßnahmen, z.B. das Schließen einer wenig frequentierten Kasse oder die Reduzierung des Verkaufspersonals an schwachen Tagen, rechtzeitig ergriffen werden. Durch dieses kurzfristige dispositive Handeln ist es Thalia gelungen, die Überstunden innerhalb von sieben Monaten um 75 Prozent zu reduzieren.
Die Handelsbranche wird sich aber nur langsam der enormen Potenziale bewusst, die ein effizientes Arbeitszeitmanagement – insbesondere im Filialbetrieb – birgt. Ein Vorreiter dieser aktuellen Entwicklung ist unser Kunde ALDI Süd. Der Discounter arbeitet bereits seit 2003 mit unserer Software. Auf Grund der dezentralen Struktur werden bei ALDI Süd Entscheidungen – dazu gehören auch die Planung und Verwaltung der Arbeitszeiten – so weit wie möglich in die Filialen delegiert. Um die Filialleiter bei der Personaldisposition zu entlasten, entschloss sich ALDI Süd, ein IT-gestütztes Instrument für Arbeitszeitmanagement einzuführen. Gleichzeitig wollte man sicherstellen, dass die Lohnabrechnung reibungslos und ohne großen administrativen Aufwand abläuft.
Auch EDEKA Minden-Hannover disponiert und verwaltet aktuell rund 11.000 Mitarbeiter aus den Bereichen Verkauf, Logistik, Großhandel und Produktion über die ATOSS Lösung. Die Anbindung aller Märkte und Unternehmensbereiche mit rund 40.000 Mitarbeitern ist in Arbeit. Durch die zentrale Erfassung und Auswertung hat sich der Aufwand für die Lohnabrechnung erheblich reduziert. Die Konzernleitung rechnet außerdem mit erheblichen Einsparungen durch die automatische Personaleinsatzplanung.