Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung und bei den Personalprozessen

Michael Knoblauch, Director Consulting bei ATOSS, erklärt im Interview, wie Personalprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette optimiert werden. Für mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung.

In welchen Bereichen ist ATOSS Consulting tätig, Michael?

In Zeiten von Industrie 4.0, globalem Wettbewerb und rasanter Digitalisierung der Arbeitswelt sind agile Organisationen gefordert. Wir unterstützen Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen dabei, Personalprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu optimieren, Prozesslandschaften zu vereinen und so die Agilität in der Organisation zu erhöhen. Denn der Erfolg eines Unternehmens steht und fällt mit der Reaktionsgeschwindigkeit auf Marktschwankungen. Hier liegt in erstaunlich vielen Organisationen ein enormes Potential für mehr Wertschöpfung. Wir wollen gemeinsam mit den Unternehmen ein solides Fundament schaffen – für mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung und bei den Personalprozessen.

Welche Methoden setzt Ihr dabei ein?

Im ersten Schritt gilt es, im Rahmen einer detaillierten Prozess- und Potentialanalyse herauszufinden, welche Optimierungspotentiale bei der Einführung einer Workforce Management Lösung vorhanden sind. Wie ist der Ist-Zustand beispielsweise hinsichtlich der Gestaltung der Arbeitszeit, der Personalbedarfsermittlung, der Personaleinsatzplanung oder der Ausgestaltung von Schichtplänen? Im nächsten Schritt unterstützen wir unsere Kunden dabei, die Prozesse so zu optimieren, dass sie den maximalen Nutzen aus ihrer neuen Lösung ziehen können. Die Digitalisierung einer Personaleinsatzplanung kann die Effizienz nur erhöhen, wenn eine Kongruenz aller Prozesse besteht. Wird dies durch ein professionelles Change Management sichergestellt, steht einem erfolgreichen Projekt kaum noch etwas im Weg.

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Michael Knoblauch, Director Consulting bei ATOSS

Worauf kommt es beim Change Management an?

Veränderungen rund um das Personalmanagement betreffen in der Regel alle Mitarbeiter. Daher ist es ausgesprochen wichtig, Transparenz für alle Betroffenen herzustellen und regelmäßig über den Projektfortschritt zu informieren. Ob Newsletter, Intranet oder gar eine eigens gestaltete Broschüre – Hauptsache ist eine offene und kontinuierliche Kommunikation, die zum Unternehmen passt. Um bei den Stakeholdern zu bleiben: alle relevanten Mitarbeiter sollten proaktiv in der richtigen Projektphase mit eingebunden werden. Diese Mitgestaltungsmöglichkeit ist Grundlage für Akzeptanz. Darüber hinaus müssen wir sicherstellen, dass alle Nutzer befähigt werden, die neuen Prozesse und Tools effizient zu bedienen. Welche Art von Schulungen biete ich an? Welche Handouts müssen erstellt werden? Gibt es Power User, die bei Problemen als Ansprechpartner dienen können? Aus all diesen Komponenten ergibt sich ein komplexer Veränderungsprozess.

Welchen Nutzen haben Kunden, wenn sie von ATOSS Consulting begleitet werden?

Wir hören von Kunden oft Aussagen wie: »Das ist das einzige Projekt, das reibungslos läuft und bei dem es keine Probleme gibt.« Die größte Gefahr bei der Einführung von neuen Lösungen ist Widerstand innerhalb der Belegschaft. Ein gezieltes Change Management sorgt dafür, dass dieser erst gar nicht auftritt und das Projekt in time, budget und quality zum Abschluss geführt wird. Das Ergebnis: Zufriedenheit über alle Unternehmensbereiche – vom Management bis zu den Mitarbeitern. Dann kann digitales Workforce Management seine volle Wirkung entfalten.

 

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Über den Autor

Dominik Laska

Er jongliert gern mit Worten, bei Phrasen und Floskeln bekommt er Zahnschmerzen. Der gelernte Journalist hat sein Handwerk sowohl im Print als auch Online gelernt. Der gebürtige Berliner schreibt für den ATOSS Work Blog über alle Themen moderner Arbeitswelten.

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