Digitalisierung im Gastgewerbe - Zahlen, Fakten, Status Quo

Wir müssen reden. Keine Angst, so dramatisch ist es überhaupt nicht. Lassen Sie uns doch einmal über das Gastgewerbe reden. Was ist das eigentlich? Und wie steht es bezüglich Zahlen und Fakten da? Wir geben einen kurzen Überblick und berufen uns auf die Daten des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA), der die Bedeutung der Branche folgendermaßen beschreibt: „Das Gastgewerbe trägt maßgeblich zur Lebensqualität und Standortattraktivität bei. Die Branche ist ein unverzichtbarer Teil des öffentlichen Lebens. Ihre Bedeutung speist sich nicht nur aus ihrer Wirtschaftskraft und Dynamik. Sie leistet darüber hinaus wertvolle Beiträge zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft.“

Das Gastgewerbe an sich, so die aktuellsten Zahlen, die vorliegen, umfasst insgesamt 222.740 Unternehmen. Diese teilen sich folgendermaßen auf:
 

  1. Beherbergungsgewerbe mit 43.939 Unternehmen
  2. Gaststättengewerbe mit 165.044 Unternehmen
  3. Caterer und Erbringer von sonstigen Verpflegeleistungen mit 13.757 Unternehmen
     
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2,39 Millionen Beschäftigte bei 90 Milliarden Umsatz

Knapp 90 Milliarden Euro Umsatz wurden im Jahr 2018 in Deutschland im Gastgewerbe erwirtschaftet - bei einer Beschäftigungszahl von 2,39 Millionen Arbeitnehmern. Und die Aussichten für das laufende Jahr sehen ebenfalls gut aus. Im aktuellen Branchenbericht heißt es dazu: „Der DEHOGA Bundesverband prognostiziert für das Jahr 2019 im Gastgewerbe ein nominales Umsatzwachstum von 2,0 Prozent. Wie in jeder Sommersaison wird auch die Wetterentwicklung entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Branche haben. Ein Hemmschuh für das Wachstum bleibt jedoch der anhaltende Fachkräftemangel.“
 

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Komplexes Personalwesen profitiert von Digitalisierung

Stichwort Fachkräfte. Die Personalorganisation im Gastgewerbe ist mitunter kompliziert und kann zeitaufwändig sein. Schichtdienste, Arbeit am Wochenende, Einsätze auf Abruf und zahlreiche Überstunden sind an der Tagesordnung. Hinzukommen, beispielsweise in der Hotellerie, schnellere Buchungswege durch die fortschreitende Digitalisierung. Das Ergebnis: kurzfristige Schwankungen bei den Zimmerbelegungen. Mit einer digitalen Lösung lassen sich alle Themenstellungen rund um Zeiterfassung, Zeitwirtschaft und Personaleinsatzplanung effizient abbilden. Gerade nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur verpflichtenden Zeiterfassung wird das Thema Arbeitsmanagement wichtiger denn je. Der Planungsprozess kann ganz einfach zentralisiert und der Planungsaufwand auf ein Minimum reduziert werden.

Digitalisierung im Gastgewerbe - der Status Quo

Wie aber ist nun der Status im Gastgewerbe hinsichtlich Digitalisierung? Dabei wird die Digitalisierung im Allgemeinen betrachtet. Werfen wir dafür einen kurzen Blick in den Digitalisierungsindex 2018 von techconsult, der im Auftrag der Deutschen Telekom erstellt wurde. Demnach hinkt das Gastgewerbe im Vergleich zum Branchendurchschnitt noch ein wenig hinterher. Es erreichte in der Vergleichsstudie 53 von möglichen 100 Punkten – der Durchschnitt liegt bei 55 Punkten. Allerdings: „Mehr als ein Drittel der Gastwirte und Hoteliers will dies ändern. 77 Prozent der Unternehmen stärken bereits die digitale Kompetenz ihrer Mitarbeiter und bereitet sie damit auf die digitale Transformation vor“, heißt es in dem Papier.

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Aus der Praxis: Digitales Workforce Management in der Hotellerie

Ein gutes Beispiel dafür ist die VILA VITA Hotel-Gruppe, die diesen Weg bereits erfolgreich gegangen ist. Zur Gruppe zählen drei exklusive Hotels in Deutschland, eines in Österreich und eines in Portugal an der Algarve. Jedes Hotel hat einen ganz eigenen Charme, individuelle Atmosphäre, anspruchsvolle Gastronomie und innovative Tagungsmöglichkeiten. Die drei Hotels in Deutschland – VILA VITA Rosenpark in Marburg, Burghotel in Dinklage und Anneliese Pohl Seedorf in Mecklenburg-Vorpommern – haben sich für eine zentrale Planung und Steuerung der Mitarbeiter mit der ATOSS Hospitality Suite entschieden.

Insgesamt verfügen die drei Hotels über 336 Zimmer für maximal 649 Gäste, um deren Wohlergehen sich 269 Mitarbeiter kümmern. Dabei ist jedes Hotel mit viel Liebe zum Detail und einer persönlichen Note gestaltet. So überzeugt das Luxushotel VILA VITA Rosenpark mit 194 Zimmern mit zwei Restaurants mit unterschiedlichen gastronomischen Konzepten, einem großen Wellnessbereich und zehn Veranstaltungsräumen für unterschiedlichste Events. Während das Vier-Sterne Superior VILA VITA Burghotel mit 55 Zimmern im idyllischen Oldenburger Münsterland abseits des hektischen Großstadtlebens für Ruhe und Entspannung sorgt, genießen Gäste im VILA VITA Anneliese Pohl Seedorf mit 87 Zimmern direkt am Plauer See ein Stück unberührte Natur. Alle Mitarbeiter der Hotels sind in das Arbeitszeitmanagement der ATOSS Hospitality Suite integriert, das Hotelpersonal wird zusätzlich serviceorientiert disponiert. So trägt Workforce Management im Hintergrund dazu bei, aus jedem Aufenthalt in den drei Hotels der Gruppe ein ganz besonderes Erlebnis für die Gäste zu machen.
 

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Über den Autor

Dominik Laska

Er jongliert gern mit Worten, bei Phrasen und Floskeln bekommt er Zahnschmerzen. Der gelernte Journalist hat sein Handwerk sowohl im Print als auch Online gelernt. Der gebürtige Berliner schreibt für den ATOSS Work Blog über alle Themen moderner Arbeitswelten.

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