Wie Händler auch an hochfrequenten Tagen besten Service bieten

Auf dem Finanzmarkt zuckt so mancher schon mal zusammen, wenn er „Schwarzer Freitag“ hört. Denn die Geschichte zeigt: an Freitagen wurde schon so einiges an Geld verbrannt. Nehmen wir 1866, als der Bankrott einer Londoner Großbank eine Krise des britischen Finanzwesens auslöste. Der erste „Black Friday“ der Finanzgeschichte war geboren. So ging es munter weiter.

1869 in den USA, ausgelöst durch abstruse Goldspekulationen zweier Spekulanten, 1873 in Wien, 1927 in Berlin und natürlich 1929 in New York – was folgte war die Weltwirtschaftskrise. Doch während Anlegern, Spekulanten und Börsianern beim Ausdruck „Black Friday“ ein leichter Schauer über den Rücken läuft, klatschen Händler begeistert in die Hände. Denn der vierte Freitag im November lässt traditionell die Kassen klingeln.

Black Friday bringt Umsatz in Milliardenhöhe

Dieser bei Händlern so beliebte Black Friday stammt, wie könnte es anders sein, aus den USA. Es ist dort der Startschuss für das Weihnachtsgeschäft. So etwa im Jahr 2013 schwappte der Trend auch zu uns. Auf den verkaufsstarken Freitag folgt immer der für Online-Händler umsatzstarke Cyber Monday. Kurzum: Ein Wochenende ganz im Zeichen des Shoppings. 2017 wurden laut des Deutschen Handelsverbandes in diesen vier Tagen rund 1,7 Milliarden Euro umgesetzt. Eine Wahnsinns-Summe!

Einer Studie von Simon-Kucher & Partners zufolge kennen in Deutschland bereits 90 Prozent diese Schnäppchentage, 50 Prozent planen, Geld auszugeben. „Was auffällt: Abgesehen von Elektronikartikeln weisen Kunden, die vorhaben, vorwiegend stationär einzukaufen, ein höheres Budget auf als Kunden, die planen, vor allem online zu shoppen“, sagt Martin Mattes, Senior Director im Bereich Consumer Goods & Retail bei Simon-Kucher. „Für Händler bedeutet das: Persönliche Beratung und Aktionen vor Ort sind also insbesondere bei der zahlungskräftigsten Zielgruppe absolut sinnvoll.“

Am Black Friday Wochenende wurden im letzten Jahr 1,7 Milliarden Euro umgesetzt.

Den Kundenansturm besser bewältigen

Damit vor allem stationäre Händler bestens auf DAS Shopping-Wochenende des Jahres vorbereitet sind, muss das Personal entsprechend geplant werden. Starke Unterbesetzung an einem solch hochfrequenten Tag wäre ein Worst-Case-Szenario, das richtig Umsatz kostet. Digitales Workforce Management kann hier helfen.

Denn anhand von Besucherströmen, Bongrößen oder Umsatzentwicklungen auf Basis von Vergangenheitsdaten kann der zu erwartende Bedarf mittels einer Personalbedarfsermittlung genau prognostiziert werden. Mit diesen Daten lässt sich der Personalbedarf sowohl für einzelne Filialen wie auch für bestimmte Zeiträume sehr feingranular berechnen und das Personal entlang der Kundenfrequenzen optimal disponieren. Punktgenauem Service steht nichts mehr im Weg.

Für Händler endet dieses besondere Wochenende dann nicht in einer Krise, sondern wird zu einem umsatzstarken Erfolgserlebnis. Wenn Sie also beim Ausdruck „Black Friday“ nicht zusammenzucken wollen, schauen Sie sich auf unserer Homepage zum Thema Workforce Management im Handel um oder laden Sie sich unsere Best Practices hier direkt herunter.

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Über den Autor

Dominik Laska

Er jongliert gern mit Worten, bei Phrasen und Floskeln bekommt er Zahnschmerzen. Der gelernte Journalist hat sein Handwerk sowohl im Print als auch Online gelernt. Der gebürtige Berliner schreibt für den ATOSS Work Blog über alle Themen moderner Arbeitswelten.

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