Die Digitalisierung in der Logistik

Wie jede andere Branche sind auch die Unternehmen in der Logistik gezwungen, sich kontinuierlich an wandelnde Märkte und fortschreitende Digitalisierung anzupassen. Wer nicht auf den digitalen Zug aufspringt, verpasst womöglich entscheidende Stationen auf dem Weg zum Erfolg und hat es schwer, sich in diesem hart umkämpften Markt zu behaupten. Gerade in der Logistik, die angesichts immer kürzerer Lieferzeiten und hoher Flexibilitätsanforderungen von einer effizienten Personal- und Kostenstruktur abhängig ist, generieren automatisierte Prozesse Wertschöpfung.

Der Schmerz in der Logistik ist Groß

Hinsichtlich der Digitalisierung hinken Bereiche wie Einkauf, Controlling, Vertrieb oder Marketing häufig hinterher. Anders sieht das in den Kernkompetenzbereichen der Logistik aus. Hier ist der Wille zur Digitalisierung durchaus vorhanden, denn der Schmerz ist groß, sei es in Speditionen, bei Transporteuren oder in der Lagerlogistik mit Verteillagern oder Sammellagern. Aber auch Hafen- und Flughafenbetreiber, Reedereien, Fluggesellschaften, Eisenbahnverkehrsunternehmen und Express- und Paketdienste, die im Rahmen des Supply-Chain-Managements agieren, sind davon betroffen.

Innovationsschwerpunkte liegen auf Kernprozessen

Bei logistischen Prozessen, wie Wareneingang, Entladung, Kommissionierung an Pick- und Putt-Stationen, der Bearbeitung von Retouren und beim finalen Beladen und dem Warenausgang beispielsweise, werden digitale Potenziale erkannt und genutzt. Laut einer Studie von d.velop setzen 44 Prozent der Verantwortlichen hier Schwerpunkte auf eine entsprechende Optimierung. Ein gleiches Bild ergibt sich beim Thema Personalprozesse. Hier wollen immerhin 37 Prozent der Unternehmen digitale Unterstützung in Anspruch nehmen und so ihre Innovationen weiter vorantreiben.

37 Prozent der Unternehmen wollen Personalprozesse digital optimieren.

Agiler Personaleinsatz entsprechend der Auftragsvolumina

In beiden Fällen kann digitales Workforce Management, sei es On Premises oder in der Cloud, effizient unterstützen. Mit einem ganzheitlichen Arbeitszeitmanagement und einer bedarfs- und kostenoptimierten Personaleinsatzplanung. Der Druck von tagesaktuellen Lieferungen, insbesondere unter Berücksichtigung von Cut-Off-Zeiten macht es notwendig, Auftragsvolumina tagesaktuell bzw. zeitgenau vorhersagen zu können. Mit einer auf dem Personalbedarf basierenden Einsatzplanung können Logistikunternehmen die genaue Anzahl der pro Stunde benötigten Mitarbeiter ermitteln. Zusätzlich fließen Auftragsvolumen, Trendprognosen und Leistungskennziffern in die Personalbedarfsermittlung ein. Eine stabile Planung des Personals entsprechend der Auftragslage ist dadurch möglich, teure Über- und Unterbesetzungen werden reduziert.

BEST PRACTICES ZEIGEN ENORME NUTZENPOTENZIALE

Unternehmen, wie das Versandhaus Walz oder der globale Logistikdienstleister ITG vertrauen bereits auf den hohen Mehrwert eines digitalen Workforce Management Systems. Auch die Schweizer Rhenus Alpina-Gruppe, aktiv in den Geschäftsbereichen Contract Logistics, Freight Logistics, Port Logistics und Public Transport, ging mit der Einführung der ATOSS Logistics Solution einen konsequenten Schritt in Richtung Logistik 4.0.

Welche Nutzenpotenziale sich durch professionelles Workforce Management in der Logistik erschließen lassen, zeigen einige KPIs aus unseren Kundenprojekten:

  • 85 % weniger Planungsaufwand
  • 80 % weniger unproduktive Arbeitszeit
  • 75% weniger Unterbesetzung und Einsatz von Leiharbeitern
  • 0 % lohnrelevante Abrechnungsfehler

 

Sind Sie auch bereits für Logistik 4.0? Dann schauen Sie doch mal auf unserer Homepage atoss.com vorbei.

Unser Experte erklärt, warum Workforce Management in der Logistik wichtig ist, Quelle: ATOSS Software AG

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Über den Autor

Dominik Laska

Er jongliert gern mit Worten, bei Phrasen und Floskeln bekommt er Zahnschmerzen. Der gelernte Journalist hat sein Handwerk sowohl im Print als auch Online gelernt. Der gebürtige Berliner schreibt für den ATOSS Work Blog über alle Themen moderner Arbeitswelten.

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