Wer schnell auf Veränderungen reagieren kann, ist erfolgreicher

Es gibt im Tierreich kaum ein Tier, das so agil agiert wie der Gepard. In höchster Geschwindigkeit kann er auf Richtungsänderungen seiner Beute reagieren und so sein Überleben garantieren. Tiere, die in Staaten oder Kolonien leben, haben es geschafft, sich durch optimierte Organisationsstrukturen perfekt an ihre Umwelt anzupassen – seien es Bienen, Wespen oder Ameisen. Ihr Überleben hängt davon ab, wie schnell und koordiniert sie agieren. Was Jahrtausende der Evolution gedauert hat, kann auch für heutige Unternehmen von Nutzen sein. Warum nehmen wir uns kein Beispiel an diesen tierischen Vorbildern? Effektivität, Performance und Stabilität sind die Basis für perfekte Agilität.  

Was sind agile Organisationen?

Der Personaldienstleister Hays hat in seinem HR-Report 2018 untersucht, was für agile Unternehmensstrukturen wichtig ist. Agile Organisationen zeichnen sich laut der Studie vor allem „durch eine hohe und schnelle Anpassungsfähigkeit an veränderte Rahmenbedingungen und Marktsituationen aus. Flexibilität hinsichtlich der Anpassungen von Produkten, Prozessen und vor allem der Mitarbeiter mit ihren Kompetenzen sind entscheidende Erfolgskriterien. Agile Organisationen sind in einem hohen Grad vernetzt und die Mitarbeiter organisieren sich in hohem Maße selbst. Zudem sind die Arbeits- und Projektteams in der Lage, in gewissem Umfang autonome Entscheidungen zu treffen. Dies erfordert eine Unternehmenskultur, die auf Vertrauen basiert – auf Vertrauen der Führungskräfte zu ihren Mitarbeitern und der Mitarbeiter untereinander.“

Wie wird optimale Agilität erreicht?

Die Hälfte der in der Studie Befragten (51 Prozent) hält das Thema bereits heute für sehr wichtig. Der Stellenwert wird noch weiter ansteigen. 69 Prozent messen der Agilität in Zukunft eine noch größere Bedeutung zu. Dabei sind die drei wichtigsten Themen für Unternehmen die Mitarbeiterbindung, die Flexibilisierung von Arbeitsstrukturen und die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter. Warum aber hinkt die Umsetzung agiler Strukturen hinterher? 36 Prozent der Befragten machen zu starre Prozesse dafür verantwortlich. Dahinter stehen unklare Entscheidungskompetenzen und die mangelnde Veränderungsbereitschaft innerhalb der Belegschaft. Das zeigt einmal mehr: Es braucht ein sensitives Change Management, um neue Strukturen in einem Unternehmen zu etablieren und alle Stakeholder zufriedenzustellen.

Es braucht ein sensitives Change Management, um neue Strukturen zu etablieren.

Welche Vorteile bringen agile Personalprozesse?

Bevorzugte Bereiche, um agile Prozesse zu schaffen, sind die IT (17 Prozent der befragten Unternehmen) und das Personalwesen (13 Prozent). Im Bereich Personalwesen soll der Anteil in drei Jahren um mehr als 100 Prozent steigen. Die Umstellung auf agile, vernetzte, systemgestützte Personalprozesse durch ein professionelles Workforce Management System schafft in Unternehmen Potenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unternehmen, die in schnell agierenden Märkten die Nase vorn haben wollen, sind auf eben solche Prozesse angewiesen, um bedarfs- und kostenoptimiert zu wirtschaften und gleichzeitig die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu berücksichtigen.

Blick in die Praxis

Welchen konkreten Nutzen haben Unternehmen von mehr Agilität in der Personaleinsatzplanung? Einige Beispiele aus Kundenprojekten:

  • 80 % weniger Überstunden
  • 50 % verringerte Krankheitsquote durch mehr Mitarbeiterselbstbestimmung in das Arbeitszeitmanagement
  • 50 % schnellere Auslieferungszeiten
  • 20 % mehr produktive Arbeitszeit

 

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Über den Autor

Dominik Laska

Er jongliert gern mit Worten, bei Phrasen und Floskeln bekommt er Zahnschmerzen. Der gelernte Journalist hat sein Handwerk sowohl im Print als auch Online gelernt. Der gebürtige Berliner schreibt für den ATOSS Work Blog über alle Themen moderner Arbeitswelten.

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