Agiles Projektmanagement und Workforce Management

Agiles Projektmanagement ist auch im Kontext der Implementierung eines digitalen Workforce Managements enorm wichtig. Warum, das haben wir unseren Executive Director Customer Services & Support, Dieter Luber, gefragt. Viel Spaß bei der Lektüre.

Dieter, warum ist ein professionelles Projektmanagement für den Erfolg einer Workforce Management Lösung so wichtig?

Unsere leistungsstarken Produktsuiten müssen immer an die speziellen Anforderungen unserer Kunden angepasst werden. Dabei wollen wir das Optimum aus der Lösung herausholen und für unsere Kunden einen schnellen Return on Invest generieren. Ob in der Cloud oder On Premises. Entscheidend bei jedem Projekt ist es, sich konsequent auf die Geschäftsziele des Kunden zu fokussieren und diese auf ein ideales Lösungsdesign zu mappen. Das heißt u.a. eine hohe funktionale Abdeckung, eine benutzerfreundliche Oberfläche, eine gute Performance und eine wirtschaftliche Wartbarkeit. Das sind alles wichtige Voraussetzungen, um die Akzeptanz der Lösung in den Unternehmen zu steigern und das Projekt so professionell, wie es unser Anspruch ist, zu realisieren.

Wie erreicht Ihr das?

Wir profitieren von der hohen Qualität unserer Mitarbeiter.  Viele unserer rund 150 Berater arbeiten schon seit weit mehr als zehn Jahren bei uns und sind echte Experten auf ihrem Gebiet. Sie verfügen nicht nur über fundiertes ATOSS Know-how, sondern haben auch ausgezeichnete Branchenkenntnisse und das Erfahrungswissen aus vielen erfolgreichen Projekten. Viele sind zusätzlich Prince2- und/oder IPMA zertifizierte Projektleiter, die auch in agilen Projektvorgehensweisen wie SCRUM ausgebildet sind. Mit ihrem Wissen, gepaart mit iterativen und agilen Methoden, haben sie die besten Voraussetzungen, Kundenprojekte in Time, Budget & Quality zu realisieren. National und auch international. Denn diese Zertifizierungen sind weltweiter Standard.

Dieter Luber

Dieter Luber, Executive Director Customer Services & Support, ATOSS

Wie läuft so ein Projekt bei unseren Kunden in etwa ab?

Wir starten in der Regel mit einem Workshop, der einen klaren Fokus auf die Geschäftsziele des Unternehmens hat und von einem erfahrenen Architekten geführt wird.  Der Architekt leitet zusammen mit dem Projektteam die Anforderungen ab, priorisiert diese und ist für das optimale Lösungsdesign des Projektes verantwortlich. Bei der Priorisierung ist entscheidend, ob eine bestimmte Anforderung wirklich hilfreich ist, um ein definiertes Geschäftsziel zu erreichen. Alle Themen, die auf das Ziel einzahlen, werden nach der 80/20 Rule umgesetzt. Da wir in einem agilen Prozess arbeiten, können wir während des Projektes schnell auf etwaige Anforderungsänderungen reagieren und bei Bedarf erneut priorisieren. Das geschieht immer in einem engen, ko-kreativen Prozess mit unseren Kunden.

Welchen Nutzen haben die Kunden durch diese agile Methodik?

In erster Linie entsteht eine große Transparenz über den jeweiligen Status des Projektes.  Denn der Kunde wird in regelmäßigen Abständen mit Prototypen versorgt und kann diese ausgiebig testen. Durch den engen Austausch mit den Verantwortlichen auf Kundenseite werden Betroffene zu Beteiligten. Das steigert natürlich die Akzeptanz für die neue Lösung und das gesamte Projekt maßgeblich. Gleichzeitig reduziert sich die Wahrscheinlichkeit, dass während des Projekts etwas in eine falsche Richtung läuft, auf ein Minimum. Denn im Mittelpunkt stehen immer die zu erreichenden Geschäftsziele des Kunden. Zusammengefasst: Ein so strukturiertes Vorgehen reduziert Zeit und Kosten auf beiden Seiten und erhöht die Erfolgsquote eines Projektes erheblich.

Entscheidend bei jedem Workforce Management Projekt ist es, sich konsequent auf die Geschäftsziele des Kunden zu fokussieren.

Hast Du ein Beispiel aus der Praxis für uns?

Aber natürlich. Ein ganz aktuelles Beispiel für unseren agilen Projektansatz ist unser Kunde BUTLERS mit einem Go live innerhalb von knapp 30 Tagen. Und gerade sind wir dabei, mit der Landeshauptstadt München ein optimales Lösungsdesign für ihr großes Digitalisierungsprojekt zu entwickeln.

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Über den Autor

Dominik Laska

Er jongliert gern mit Worten, bei Phrasen und Floskeln bekommt er Zahnschmerzen. Der gelernte Journalist hat sein Handwerk sowohl im Print als auch Online gelernt. Der gebürtige Berliner schreibt für den ATOSS Work Blog über alle Themen moderner Arbeitswelten.

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