In guten wie in schlechten Zeiten

Auch und gerade in Krisenzeiten schafft digitales Workforce Management messbaren Mehrwert. Wichtige Punkte bei der Einführung einer Software, die beachtet werden sollten: 

  • Detaillierte Analyse aller relevanten Prozesse
  • Organisatorische, kulturelle und technologische Neugestaltung
  • Klar formuliertes Projekt Management

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15.04.2020

Workforce Management schafft Mehrwert - In guten wie in schlechten Zeiten

Wirtschaftsexperten prognostizieren derzeit die größte globale Rezession seit 100 Jahren. 470.000 Unternehmen in Deutschland haben laut Bundesagentur für Arbeit inzwischen Kurzarbeit angezeigt, viele kleine und mittelständische Betriebe müssen um ihre Existenz fürchten. Wie auch immer sich die globale Konjunktur entwickeln wird, eines steht fest: Unsere Gesellschaft und die Art, wie wir miteinander leben und arbeiten, wird sich verändern.

Hochflexible Arbeitszeitgestaltung ist Trumpf

Gerade in dieser Ausnahmesituation sehen wir digitales Workforce Management als wichtigen Wegbereiter für eine flexiblere, individualisierbare Arbeitszeitgestaltung und agilere Personalprozesse. Denn es unterstützt unsere Kunden effizient, den operativen Geschäftsbetrieb so reibungslos wie möglich aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die Interessen und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu schützen.

Viele von ihnen agieren im Gesundheitswesen, im Öffentlichen Dienst, im Lebensmittel-Einzelhandel oder in der Logistik. All das sind Branchen, die aktuell eine essentielle Bedeutung haben und gefordert sind wie nie zuvor. Das treibt uns an und macht unsere Arbeit bedeutungsvoller.

Unternehmen, die ihre Zeitwirtschafts- und Planungsprozesse bereits digitalisiert haben und professionelle Workforce Management Lösungen einsetzen, haben es aktuell leichter. Sie können schneller auf extreme Bedarfsschwankungen reagieren und die Arbeitszeiten via App erfassen, wenn Work from Home erforderlich ist. Mehr Transparenz und Einhaltung von gesetzlichen, tariflichen und betrieblichen Regularien inklusive.

Home Office, Kurzarbeit oder das Management flexibler Arbeitszeiten. Diese Maßnahmen lassen sich effizient und rechtssicher mit digitalem Workforce Management umsetzen.

Licht im Dunkeln: Leutturmbeispielspiele aus der Praxis

Bei all den Negativszenarien, die uns tagtäglich begegnen, gibt es auch viel Positives. Das Klinikum Saarbrücken zum Beispiel hat innerhalb von fünf Tagen eine Intensiv-Beatmungsstation aufgebaut. Die Klinik setzt seit vielen Jahren konsequent auf digitales Workforce Management. Untertägige Anpassungen an die Belegungssituation können kurzfristig vorgenommen werden, zusätzliche Kapazität schafft ein stationsübergreifender Springerpool. Diese Flexibilität erleichtert es dem Klinikum, eine hochwertige Patientenversorgung sicherzustellen und dabei die Belange der Belegschaft nicht aus den Augen zu verlieren.

Die Medgate Tele Clinic, Europas größtes ärztliches telemedizinisches Zentrum, hat kurzfristig die offizielle Schweizer Infoline des Bundes zum Coronavirus übernommen. Das Team betreut und behandelt Patienten an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr. Per App, Telefon oder Video. Die Personaleinsatzplanung erfolgt digital – inklusive Tauschbörse für die Mitarbeiter. Professionelles Arbeitszeitmanagement trägt auch hier zur besseren Bewältigung der aktuellen Herausforderungen bei.

Anforderungen von Gesellschaft und Individuum in Einklang bringen

Wir glauben, dass sich die Interessen der Einzelnen und der Gesamtheit in Einklang bringen lassen – zumindest im Bereich der Arbeitszeitgestaltung. Das erleben wir gerade bei vielen Kunden. Der Mehrwert von Workforce Management wird in der aktuellen Talphase besonders gut sichtbar. Die Digitalisierung von Personalprozessen ist aber vor allem eine Investition in die Zukunft. Denn nach schlechten Zeiten kommen gute. Ich freue mich schon drauf!

Elke Jäger is Director Marketing & Public Relations at ATOSS.

Elke Jäger
Elke Jäger
Autorin
redaktion@atoss.com

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